Verirrte SMS

In mir stieg ein Verdacht hoch. Ich fragte sie welche Nummer sie gewählt habe. Sie holte ihr Handy aus der Handtasche und schaute in der Nummernliste nach und las sie mir vor. Meine Augen wurden immer größer. Sie nannte meine Handy-Nummer. Kaum hatte sie die Nummer vorgelesen fiel ihr auf das sie einen Fehler gemacht hatte.
„So kann mein Freund ja nicht kommen. Ich habe die beiden letzten Ziffern vertauscht.“ sagte sie dann erschrocken. „Und damit mich hierhergelockt.“. Sie schaute mich an und fing an sich mit allen Möglichen Gesten und Ausdrücken zu entschuldigen. „Ist nun halt passiert. Essen wir eben was zusammen.“ beruhigte ich sie.
Nach ein paar weiteren Entschuldigungen beruhigte sie sich wieder. Ihr Gesicht wies eine Kirschrote Färbung auf. Diese Situation war ihr wohl ziemlich peinlich. Der Kellner brachte mein Essen und die Dame bestellte sich jetzt auch etwas. Wir unterhielten uns die ganze Zeit, wobei ich ihr erzählte das ich zur Zeit Single bin, meine Ex in Spanien wohnt, das ich Elektroniker von Beruf bin usw. usw.. Sie erzählte mir auch fast ihre Lebensgeschichte. Wie sie ihren Freund kennenlernte und wie er sich in der letzten Zeit verändert hätte. Ihr Essen wurde auch gebracht und wir aßen erst einmal.
Irgendwie war mir Katja, so hieß die Dame übrigens, ziemlich vertraut, als wenn ich sie schon Jahre kennen würde. Nach dem Essen bezahlten wir und machten uns wieder auf den Weg. Ich wollte gerade in mein Auto steigen, da tippte mir jemand auf die Schulter. Es war Katja. Sie fragte ob ich nicht mit zur ihr auf einen Kaffee oder ähnlichen kommen wolle. Schließlich mußte sie sich ja noch für das Mißgeschick revanchieren.
Da ich an dem Abend sowieso nichts anderes mehr vorhatte willigte ich ein. Sie stieg in ihren Wagen und ich in meinen. Sie fuhr los und ich folgte ihr. Nach einer Fahrt von ca. 10 Minuten kamen wir an einen kleinen Häuschen. Katja fuhr die Auffahrt hoch und ich blieb an der Straße stehen. Hier wohnt sie also. Nette Hütte. Ich stieg aus und ging zur Haustür. Im Haus bat sie mich doch den Mantel abzulegen. Sie führte mich ins Wohnzimmer und bot mir einen Platz an wonach sie fragte was ich denn trinken wolle. Sie wollte nur eine Cola die ich auch nahm. Sie holte das Getränk und setzte sich mir gegenüber.
Die nächsten paar Minuten wollte keiner anfangen ein Gespräch anzufangen und so Schwiegen wir die ganze Zeit. Ich schaute mich im Wohnzimmer um. Die Möbel waren alle aus Buche/Erle. Der Fernseher hatte schon ein ziemlich großes Ausmaß von 82 cm. Hinter mir ging es auf eine Terasse wonach eine Wiese folgte.

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