Der dauergeile Bademeister

Sie redeten über Gott und die Welt und Petra stellte fest, dass der Kerl, er hieß übrigens lustigerweise Peter, nicht nur umwerfend aussah und ein tolles Lachen hatte, sondern auch echt sympathisch und intelligent mit einer kräftigen Portion Humor war. Aber irgendwo musste ja der Haken sein, dachte sie sich immer wieder, als die Zeit voranschritt. Doch sie konnte keinen finden. Bis er auf die Uhr sah. „So, eigentlich müsste ich jetzt nach Hause, meine Freundin wartet sicher schon.“

Scheiße, wusste sie es doch! „Aber ich würde viel lieber mit dir hier noch sitzen. Weißt du was, ich rufe sie an und sage, dass ich noch mit ein paar Kumpels losziehe, das mache ich häufiger.“ In Petras Kopf arbeitete es noch, als er schon aufgestanden war und in einer stillen Ecke sein Handy rauskramte. Schnell war er wieder zurück. „So, jetzt habe ich die ganze Nacht frei,“ meinte er mit einem anzüglichen Lächeln und seine Hand berührte nicht zum ersten Mal wie zufällig ihr Knie. Was sollte sie tun? Einfach auf seine mittlerweile schon ziemlich eindeutigen Angebote eingehen und morgen weitersehen? Oder ihn abservieren? Aber ein Blick in seine dunkelbraunen Augen ließ sie aufs Neue schwach werden und sie beschloss, sich einfach treiben zu lassen. Sie bemühte sich, möglichst sexy zurückzulächeln und legte ihre Hand auf seine Hand und legte sie wieder fest und bestimmt auf ihr Knie.

„Aber hier wollen wir doch nicht bleiben, oder?“ fragte er mit dem süßesten Augenaufschlag. Petra überlegte kurz. Ihre Bude, die sie sich mit einer Freundin teilte, hatte sie heute nacht für sich alleine, weil Sabine bei ihrem Freund schlief. „Wie wäre es mit einem Glas Wein bei mir? Wenn so ein sportlicher Typ überhaupt Alkohol trinkt..“ „Für so eine tolle Frau mache ich schon mal eine Ausnahme“, grinste er und konnte gar nicht schnell genug zahlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.