Das erste Date

Da kam er! Wouw, mein Magen zog sich schlagartig zusammen. Er trug eine weite Jeans, ein lässiges schwarzes Hemd und eine Cordjacke, dazu dick besohlte Schuhe. Er schlenderte auf mich zu, als hätte er kein bestimmtes Ziel, aber als er mich dort stehen sah, grinste er übers ganze Gesicht und beschleunigte seinen Schritt. Er kam einfach auf mich zu, nahm mich fest in den Arm und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Ich war überwältigt. Er roch so gut, er fühlte sich so gut an. Meine Nervosität war schlagartig verschwunden, ich wollte ihn nur noch in eine stille Ecke zerren und ihn so gut wie möglich kennen lernen. So perfekt hatte ich mir den Moment der ersten Begegnung nicht vorgestellt.

Wir gingen ins Café, er bestellte einen Latte Macchiato, ich einen Milchkaffee. Aus einem wurden zwei, dann drei und noch ein Wasser hinterher, bis er schließlich vorschlug, doch irgendwo eine Kleinigkeit essen zu gehen. Ich hatte keinen Hunger, denn mein Magen war von Schmetterlingen gefüllt – aber wo er auch hinwollte, ich würde ihm folgen.. Hilfe, ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt gedacht, ich würde solche Worte nicht mal in Gedanken „in den Mund“ nehmen, aber jetzt dachte ich so einen Quatsch tatsächlich. Er schien der Traummann zu sein.

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